Erst der Mensch, dann das Geschäftsmodell – mit Prof. Harald Bolsinger
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00:00:04: Herzlich willkommen zu Menschen mit Wirkung, mein Name ist Michael Deck.
00:00:09: Es gibt einen Satz den ich in den letzten Jahren oft gehört habe der lautet Werte sind schön aber wenn es eng wird zählt die Zahl.
00:00:21: Ich persönlich glaube das nicht Aber ich nehme trotzdem diesen Einwand sehr ernst.
00:00:28: Deshalb habe ich mich für diese Folge Und da habe ich für diese Folge jemanden eingeladen, der genau an dieser Stelle arbeitet.
00:00:38: Nicht in einer Kirche, nicht in einem Verein sondern an einer staatlichen Hochschule mitten in der Betriebswirtschaft.
00:00:48: Mein Gast ist heute Professor Dr.
00:00:51: Harald Bolzinger.
00:00:52: Er leert Wirtschaftsethik und Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschulen Würzburg-Schweinfurt Und er leitet dort einen Masterstudiengang, der etwas sehr Ungewöhnliches
00:01:07: tut.
00:01:09: Denn er beginnt nicht mit Bilanzen und nicht mit Strategie.
00:01:13: Er beginnt mit der Frage Wer bist du eigentlich?
00:01:18: Wo willst Du hin?
00:01:20: Der Studiengang heißt Managing Global Dynamics.
00:01:26: Es geht vier Semesterwochen Stunden bevor es überhaupt losgeht um ein Geschäftsmodell.
00:01:34: also geht, geht es um diese Persönlichkeitsfrage.
00:01:38: Und das ist genau die Reihenfolge für die wir auch bei Impact vor Entrepreneurship stehen.
00:01:46: Harald, schön dass du da bist!
00:01:49: Ja danke, dass ich da sein darf Michael.
00:01:51: Schön, dass wir uns hier mal wieder digital sehen.
00:01:53: Genau.
00:01:55: Ich beginne mal mit einer Aufwärmpfrage Harald.
00:01:58: Du könntest an oder du könntest an einer Wirtschaftshochschule vieles lernen, was leichter zu verkaufen wäre als Ethik.
00:02:08: Was ist dir passiert, dass du ausgerechnet bei diesem Fach gelandet bist?
00:02:15: Da müsste ich länger ausholen weil... Ich habe eine gute Schule genossen.
00:02:19: Ich hab an dem Lehrstuhl gearbeitet für Wirtschafts- und Entwicklungspolitik seinerzeit an der Friedrich Alexander Universität Und mein Chef Der Werner Lachmann war so ziemlich allein auf weiter Flur.
00:02:33: Er hat allein auf Weiterflur gesagt, Mensch, Ethik ist wichtig und hat das sofort integriert.
00:02:38: Und das habe ich dann quasi aufgesaugt in der Zeit als ich da gearbeitet hab und gemerkt, ja, das sind eigentlich die Grundfragen.
00:02:46: Wirtschaft hat immer Ethik als Fundament und je nachdem welche Ethik ich anwenden möchte auch intrinsisch motiviert ändern sich Geschäftsmodelle, ändern sich ganze Wirtschaftsstrukturen.
00:03:00: Ändert sich die ganze Welt und deswegen ist mir das so wichtig gewesen und deswegen liebe ich auch diese Geschichte zu lernen.
00:03:07: Sehr schön!
00:03:08: Ich gehe gleich mal persönlich rein in diesen Master.
00:03:12: also dein Master beginnt mit vier Semesterwochenstunden.
00:03:15: zu der Frage wer bin ich?
00:03:18: Wo will ich hin bevor es um irgendein Geschäfts-Modell geht?
00:03:23: Das ist an einer Wirtschaftsfakultät nicht selbstverständlich.
00:03:29: Warum diese Reihenfolge?
00:03:31: Ja, das ist eigentlich in keiner Fakultäte selbstverständlig.
00:03:35: Das habe ich im Laufe meiner Erfahrung als Lehrperson und als Professor tatsächlich entdeckt, dass viele Dinge... komplett oberflächlich und mit Standardmodellen entsprechend gelehrt werden, die zwar gut richtig und wichtig sind aber denen wirklich auch ein Fundament fehlt.
00:03:53: Wo Menschen dann – und das sind die Studierenden, die später auch in Verantwortung stehen – wo Menschen so einen Fundament haben dass sie auch wenn der Sturm kommt stehen bleiben?
00:04:04: Deswegen ist diese Kernfrage wer bin ich eigentlich Was macht mich aus?
00:04:09: Und was will ich mit meinem Leben anfangen, das allerwichtigste für jegliches wirtschaftliches Projekt und auch nicht-wirtschaftliche Projekte sowieso.
00:04:17: Deswegen habe ich mir Gedanken gemacht wie man diese Frage professionell auch beantworten kann – mit verschiedenen Stufen.
00:04:25: Einige Tests gemacht und über viele Jahre hinweg eine Didaktik entwickelt die jetzt unter anderem in diesem Master zum Einsatz kommt.
00:04:35: Ich würde persönlich interessieren, wie reagieren die jungen Menschen darauf wenn man sie im ersten Semester nach ihrer Lebensvision fragt.
00:04:43: Sind die eher erleichtert oder überfordert?
00:04:48: Also es kommt auf die Kontexte an.
00:04:50: ich bin ja sehr viel auch im internationalen Bereich unterwegs.
00:04:53: also Menschen spirituelle Erfahrungen haben und religiös aufgezogen oder aufgewachsen sind, sind für sowas massiv offen.
00:05:04: Wenn ich dann sage mal Leute die eher materialistisch unterwegs sind und so aufgewachsen sind damit adressiere dann polarisiert das teilweise auch.
00:05:16: also ich würde mal sagen aus meiner Erfahrung acht bis neunzig Prozent der Studierenden finden es genial dass sie auch mal Zeit bekommen, unten in professionelle Anleitung dazu vor allem.
00:05:26: Das ist ja keine Esoterik die wir machen sondern wissenschaftlich fundiert, dass sie Zeit bekommen sich mit der Frage wirklich ausgiebig zu beschäftigen.
00:05:35: und so zehn Prozent sind tatsächlich so polarisiert das.
00:05:40: sie sagen was interessiert mich das?
00:05:42: Was brauche ich das?
00:05:43: Ich will halt Geld verdienen und das war es.
00:05:47: Aber gut, mit dem muss man umgehen.
00:05:49: Die Menschheit ist divers und vielfältig und das müssen wir auch respektieren.
00:05:57: Nehmt ihr da – ich kann mir das so praktisch noch gar nicht zuvor stillen im Studiengang – nehmt Ihr dann für die Persönlichkeit der Lebensvision bestehende Persönlichkeits-Test oder wie funktioniert es?
00:06:11: Ne, also ich kenn diese Tests eigentlich alle auch aus dem Schwerpunkt Business Transformation and Change Management den ich mit einem Kollegen bestücke in dem Bachelor-Programm.
00:06:21: Aber wir beginnen eigentlich ganz ganz ganz vorne nämlich mit einer Weltanschauungsanalyse.
00:06:27: Also die wenigsten Menschen haben sich jemals Gedanken gemacht.
00:06:30: ja warum glaube ich denn das was ich glaube?
00:06:33: Wo kommt denn das her dieses Gedankenkonstrukt?
00:06:36: und da geht es dann tatsächlich mal los welche Weltanschauungen gibt es eigentlich da draußen?
00:06:42: und wir nehmen die Welt so wie sie ist, nämlich empirisch abgesichert.
00:06:46: Da schauen wir uns auch den World Value Survey an.
00:06:50: Und dann stellen wir die sieben Kernfragen, die eine Weltanschauungsanalyse ausmachen, die der James W. Seier entwickelt hat einer der Hotshots in dem Bereich Und dann machen die Studierenden eine eigene Weltanschauungsanalyse.
00:07:04: Was glauben sie, warum glauben Sie es?
00:07:06: Wie glauben Sie's?
00:07:07: und da drauf bauen wir auf.
00:07:10: welche Werte sind mir denn deswegen wichtig?
00:07:13: weil ich so funktioniere wie ich funktioniere?
00:07:15: und dann auf diesen Werten bauen wir wiederum das Moralsystem der Individuen auf und das zeigen wir uns gegenseitig.
00:07:22: also das ist auch ein ganz großer Learningprozess dass man sprachfähig wird, auch als Studierender und später auch als Führungskraft.
00:07:30: Und keine Probleme damit hat zu sagen Mensch das glaube ich da will ich hin.
00:07:33: Das dafür lebe ich.
00:07:35: Das ist eine Führungskompetenz die man da erwirbt.
00:07:41: Auf dem bauen wir dann schlussendlich diese Lebensvision auf.
00:07:47: Da haben wir Anleihen beim bei der japanischen Ikigai Philosophie genommen, indem wir einfach die vier Bereiche beleuchten und da dann wirklich etwas finden individuell was die Studierenden auch antreibt.
00:08:03: Also da gibt es auch einen Prozess dafür.
00:08:06: wenn das übrigens jemand haben möchte und selbst aufverbinden möchte kann er sich an mich wenden gebe ich gerne weiter weil ich der Meinung bin Wir brauchen sowas in der Lehre, damit wir auch kompetente Führungskräfte zum Schluss entwickelt haben.
00:08:21: Und auf diesem Ikigai geht es dann los.
00:08:24: und jetzt komme ich zu dem was du gefragt hast.
00:08:27: da kommen die Vorbilder, die Idole also beschrieben mit einem Acht-i-Modell sozusagen.
00:08:36: Das erste ist mal die Spiritual Intelligence, die Individualität.
00:08:40: also wer bin ich als Mensch?
00:08:42: Als Studierender?
00:08:44: und dann kommt da automatisch drauf aufgesetzt die Idole.
00:08:48: Also welche Menschen, welche Vorbilder habe ich eigentlich?
00:08:51: was finde ich den erstrebenswert Und was inspiriert mich?
00:08:55: und was inspirieren vielleicht auch andere?
00:08:57: indem ich das anderen zeige zeigen die Studierenden auch sich gegenseitig, Mensch das sind Projekte, die finde ich genial.
00:09:05: Das den finde ich toll, die find' ich klasse und das analysieren wir dann auch wieder mit einer wissenschaftlichen Fundierung.
00:09:14: Was hat dazu geführt dass die Personen diesen Erfolg hatten?
00:09:17: Welchen Antrieb haben sie?
00:09:19: Wo kommt es her?
00:09:20: Und so weiter und so weiter.
00:09:21: also das ist so die Ebene wo wir dann mit der Vision sage ich mal fertig sind und was heißt fertig sind?
00:09:29: Ich muss noch ergänzen, eine Lebensvision ist ja nie fertig.
00:09:32: Die bleibt im Fluss, ist ja dynamisch genauso wie in der Weltanschauung sich auch laufen verändern kann.
00:09:37: Das ist ne Momentaufnahme!
00:09:40: Und das ist dann auch ganz wichtig, dass Studierende dann auch verstehen.
00:09:45: Ja, das kann sich verändern und momentan habe ich bestimmte Ressourcen, da habe ich ein bestimmtes Ziel.
00:09:51: aber auch dieses Ziel darf sich ver ändern und das Wichtige ist dabei, dass wir diese Reflexivität behalten, dass wird als Menschen auch drauf schauen ja bin ich noch auf dem richtigen Weg?
00:10:02: Ist es die Richtung?
00:10:03: muss ich was ändern?
00:10:04: Habe ich das jetzt einfach nur gemacht um eine bestimmte Kompetenz zu erwerben?
00:10:08: Ich habe in meinem Leben auch viele Jobs gemacht, wo ich jetzt zurückwirken sage.
00:10:11: Die sind eigentlich völlig sinnlos aber wo ich sagen kann ja damit hab' ich eine wertvolle Kompetenz erworben die mich jetzt befähigt das zu tun was ich hier tue wobei ich auch hier sagen kann also ich bin selbst auch mitten in meiner Berufung drin.
00:10:28: Spannend sehr spannend!
00:10:31: Was ich auch faszinieren fand.
00:10:33: du verbindest dann diese Persönlichkeit oder diese Lebensvision mit den siebzehn UN-Nachhaltigkeitszielen.
00:10:41: Wie geht es zusammen, ohne dass es vielleicht so aufgesetzt klingt und wirkt?
00:10:48: Ich fange ja andersrum an.
00:10:50: Wir fangen bei Menschen an und dessen intrinsische Motivation.
00:10:57: anstatt zu sagen, hey das sind die SDGs und du musst sie jetzt umsetzen.
00:11:01: Überleg dir mal wie sag ich Mensch das ist deine Lebensvision schau doch mal passt die nicht zudem was wir uns als Vereinten Nationen auf die Fahnen geschrieben haben was wir erreichen wollen?
00:11:13: Und da ist immer wirklich immer irgendwo eine Passung dabei.
00:11:17: also selbst Leute die sagen war was juckt mich?
00:11:19: Nachhaltigkeit?
00:11:20: die finden tatsächlich Bereiche wo Sie merken aha Okay, das passt her dazu.
00:11:26: Das ist sehr spannend.
00:11:28: und das ist dann die Geschichte wo wir dann sagen okay lass uns mal überlegen welchen Impact der messbar wird.
00:11:34: Da gibt es ja die Theory of Change und alles mögliche.
00:11:38: Welchen Impact möchten wir denn eigentlich hinterlassen mit unserem Leben?
00:11:43: Mit dem was wir können oder machen möchten?
00:11:45: wie geht es mit den SDGs zusammen und welche Projekte kann man da draus gestalten?
00:11:50: Also das sind wir dann automatisch schon im Doing.
00:11:52: Wir sind eine Hochschule für angewandte Wissenschaften und nicht nur für Theoretisierung, sondern wie kann ich denn jetzt die PS auf die Straße bringen?
00:12:00: Und diesen Impact mit meinem Leben, mit einem konkreten Projekt – und in dem Fall in diesem Semester wo wir hier an der Hochschulle gemeinsam unterwegs sind!
00:12:09: Wie kann ich den das gestalten?
00:12:14: Du setzt ja auch bewusst Studierende aus verschiedenen Kulturen und Weltbildern zusammen.
00:12:20: Du hast mal das Beispiel genannt, ein hinduistischer geprägter Student.
00:12:25: Ein humanistischer Atheist.
00:12:27: Ein Muslim gemeinsam an einem Nachhaltigkeitsprojekt.
00:12:33: Was lernen die Studierenden dabei und was steht da?
00:12:37: in keinem Lehrbuch momentan?
00:12:42: Ja gut es über viele Lehrbücher verteilt findet man die Dinge schon.
00:12:45: Man muss sie halt nur einmal zusammenbringen.
00:12:47: Also die Studierenden lernen während dieses Prozesses als erstes Mal Diversität zu akzeptieren.
00:12:53: Das ist mir ganz wichtig, vor allem im Hintergrund dieser Tendenzen, die wir politisch weltweit eigentlich sehen mit dieser Abgrenzung und der eine fühlt sich besser als der andere.
00:13:06: also wenn ich mitkriege neben mir sitzt jemand der tick komplett anders hat aber auch das recht eine Vision für sein Leben zu haben und das auch begeistert weiterzugeben.
00:13:17: Und wir finden dann Gemeinsamkeiten, hey!
00:13:19: Wir denken ja in eine ähnliche Richtung und vielleicht kriegen wir da ein gemeinsames Projekt auch hin also einzelne Visionen zu einer gesamten Projekt- oder Firmenvision zu verbinden.
00:13:28: Das ist was da geschieht.
00:13:31: Das lernen die Studierenden dar und das ist das Wichtige auch für Innovationen Internationalität, diese Interdisziplinarität die zusammenzufügen und auch diese Unterschiede zu akzeptieren.
00:13:44: Und als Schatz zu begreifen das ist etwas was Studierende da lernen.
00:13:49: Lernen müssen dann in sollen weil das ist auch würde ich mal sagen Was uns die Zukunft sichert Weil wir nur gemeinsam Die Herausforderungen der Welt bewältigen können.
00:14:00: also Wir brauchen tatsächlich alle an Bord mit allen ihren Glaubenssystemen.
00:14:06: Für BWL & Co.
00:14:07: ist es ein leichtes, also wenn ich mir gerade zur Marketingfragen und so weiter angucke... Es ist lächerlich, wenn ich als christlich geprägter Deutscher mir überlege wie ich die hinduistisch geprägten Menschen in Indien mit meinen Produkten erreiche.
00:14:22: Da brauche ich jemand an Bord der aus Indien kommt, der das glaubt was die anderen auch glauben, die ich erreichen will und mit dem muss sie in Interaktion sein und muss mir überlegen was können wir denn gemeinsam machen dass diese Dienstleistung dieses Produktes haben?
00:14:36: dann tatsächlich auch da rezipiert wird und gewünscht wird.
00:14:40: Und das ist schon eine ganz wichtige Geschichte, weil es uns vor dieser Hybris, dass wir alles beurteilen könnten, sag ich mal bewahrt.
00:14:51: also das hat viel auch damit zu tun, dass Impact Innovation Interdisziplinarität Internationalität und Individualität zusammenkommen sage ich mal integriert werden und daraus dann Projekte werden, die auch international fliegen und umsetzbar sind.
00:15:11: Jetzt mal ganz ehrlich da kracht es doch bestimmt.
00:15:14: also wo kracht das?
00:15:15: Gibt es Konflikte, die du schon mal moderieren musstest?
00:15:19: Ja was heißt Kracht?
00:15:21: Was mir oft auffällt ist dass manche Studierende tatsächlich eine Weile brauchen bis sie warm werden sich selbst zu offenbaren.
00:15:31: Also ganz oft sind auch Dinge verklausuliert und ich darf, was es ist, Schweinefleisch wird nicht gegessen weil's ungesund ist
00:15:41: usw.,
00:15:42: bis zu dem Punkt wo dann die Stirn sagen nee ich esse Schweine fleisch nicht weil ich gläubiger Moslem bin und Allah das nicht will.
00:15:51: und das ist sage ich mal ein Punkt den man erreichen kann wo dann Menschen auch stolz werden wirklich so ein Glaubensfundament zu haben.
00:16:01: Also ich ermutige die Leute immer tatsächlich, ihr Glaubenfundament so entdecken zu stärken und es dann auch einzusetzen.
00:16:07: Das ist ja auch also diese Metaphysik und diese Hoffnung, die uns unsere Glaubessysteme geben können.
00:16:14: das ist ja einen wesentlicher Unterschied zu diesen ganzen rationalistisch geprägten KI-Modellen und wo wir denken dass die Welt rational betrachtet werden könnte.
00:16:25: Das ist auch eine spannende Erfahrung, glaube ich.
00:16:28: Dass Rationalität ein Gruppenprozess ist – ne Gruppendynamik is'.
00:16:32: Wir rationalisieren ja bestimmte Dinge indem wir alle sagen Ja so ist es richtig!
00:16:37: So muss man's machen und dann bin ich Teil dieser Gruppe wenn ich das auch so sehe Und kaum kommt jemand anders und sagt Nö, das ist ein völliger Quatsch Ich seh' das ganz anders.
00:16:47: Dann gibt´s da das Ingroup-Outgroup Verhalten und so weiter.
00:16:50: Also das sind Dinge die tatsächlich stattfinden Und die brauchen auch die Zeit von dem ganzen Semester.
00:16:57: Das geht nicht einfach mit einem nebenher Wahlkurs, man muss sich wirklich die Zeit nehmen und auch Einzelcoachings machen wenn Studierende Fragen haben.
00:17:08: Es ist tatsächlich sehr zeitintensiv, muss ich sagen aber es lohnt sich weil zum Schluss Menschen ihre Persönlichkeit entdeckt haben und das ist das was mich unheimlich motiviert.
00:17:20: Also ich finde euren Ansatz extrem spannend auch sozusagen mal wahrscheinlich einzigartige oder noch nicht so verbreitet.
00:17:30: Meine nächste Frage geht deswegen daher, woher weißt du dass das auch letztendlich am Markt funktioniert?
00:17:39: Also wenn die Studierenden dann in den, ich sage es mal, Rufsalterk reingehen in die Firmen, die wir alle kennen und die anders aufgebaut sind, diese Person auch wirken kann in Großorganisationen oder Global.
00:17:55: Ja gut, dieser Ansatz der basierte auf der Erkenntnis dass internationale Teams gar nicht so leicht zu führen sind und auch gar nicht sehr leicht funktionieren wie man immer sagt.
00:18:05: und auf der Basis habe ich das auch aufgebaut, haben wir es auch auf gebaut.
00:18:09: Ich hab ja auch viel mit Unternehmerinnen und Unternehmer gesprochen.
00:18:12: Du bist ja auch einer meiner Gesprächspartner in dieser Reise.
00:18:15: der Bernd Hanheiser ist da ein perfekter Erfahrungsträger der Bill Friedt und viele andere Unternehmer haben mich da wirklich auch inspiriert und auch andere Professoren.
00:18:26: Und man merkt es dann tatsächlich, indem diese Studierenden nach diesem Programm Etwas verfolgen, wovon sie hundertprozentig überzeugt sind.
00:18:37: Und wenn ich etwas verfolge, wofon ich überzeugt bin dann brauche ich niemanden der mich extrem motiviert.
00:18:44: Das heißt der Erfolg kommt eigentlich dadurch dass Menschen dann Dinge tun die sie tun wollen völlig unterschiedliche Sachen tatsächlich und das ist auch aus meiner Sicht ein echter Erfolgsgarant Weil ich finde dann automatisch einen Bereich, wo ich eine Mehrwert bringen kann.
00:19:02: Ich arbeite nur noch da, wo wirklich eine Mehrwerte bringen kann weil ich komplett motiviert da reingehe in diese Arbeit vielleicht auch selber gründe ist ja auch ein Punkt, wo wir darauf hinarbeiten mit digitalen Geschäftsmodellen und so weiter.
00:19:16: und das was mir denn auch wiedergespiegelt wird von Studierenden.
00:19:20: also es kommt schon mal... Wir machen jetzt die ersten paar Jahre Das dauert dann, ist ein Time-Lack natürlich.
00:19:27: Aber es kommen immer wieder Studierende zurück und sagen Mensch Herr Bolzinger Sie haben noch damals und das ist nur noch hängen geblieben Und wenn ich was mitgenommen habe aus meinem Studium Dann ist es das Vision Board Es hängt immer noch in meinem Büro und es entwickelt sich weiter.
00:19:42: Da geht einem natürlich das Herz auf.
00:19:46: Also ihr habt im ersten Semester die Lebensvision Gibt es auch noch ein Auslandssemester, aber was ihr auch noch integriert habt.
00:19:58: Was mich sehr fasziniert ist das ich nenn's jetzt mal praktisches Unternehmertum.
00:20:02: Das heißt die lernen nicht nur Beschäftsmodelle zu modulieren sondern auch praktisch dann umzusetzen.
00:20:11: Ihr habt ja da glaubt auch Bernd Hanheiser integrierte als Unternehmer- und Serialentrepreneur Da habe ich das richtig verstanden, also dass dieser praktische Teil auch nochmal ganz besonders bei euch ist.
00:20:28: Ja wir befähigen natürlich zuerst die Studierenden mit einem theoretischen Fundament um Dinge entwickeln zu können aber dann geht es tatsächlich in die Richtung.
00:20:37: Wir wollen sehen was ist umsetzbar und zwar nicht irgendwelche Slides die Chatchi Pity & Co.
00:20:43: ausgespuckt hat wo ich einen Vorlesetext Vortrage um das zu präsentieren sondern Das haben wir im letzten Wintersemester das erste Mal so verprobt, dass wirklich jeder Studierende einzeln für sich ein fliegendes Business-Model entwickeln muss.
00:21:00: Ein digitales, das auf seine Vision fundiert.
00:21:03: Also das ist wirklich sehr spannend und zwar etwas Umsetzbares.
00:21:07: Und da ist Berndt ein unverzichtbarer Bestandteil davon weil er die Unternehmerfragen stellt.
00:21:12: aus eigener Erfahrung.
00:21:14: Es ist ein wesentlicher Unterschied ob der jetzt einen Prof vor dir sitzt.
00:21:18: Ich habe auch mal kleine Unternehmen gehabt, One-Man Shows.
00:21:23: Aber wenn einer wirklich einen IPO in das sich gebracht hat und die Sachen von der PIKE auf erfahren hat mit allen Höhen und Tiefen und der stellt immer die richtigen Fragen, die komplett reintreffen... Das ist schon gigantisch!
00:21:37: Also ich sehe dann immer Studierende, mit ihren Slides kommen, total vorbereitet und der Bernd dann sagt ja vergiss mal die Slides.
00:21:45: Das interessiert mich alles gar nicht.
00:21:47: Dies ist das ist die Frage.
00:21:48: jetzt gib mir meine Antwort da drauf und zwar in drei Sätzen und dann kommt äääääääh das ist auch ein AHA Effekt weil es aufs wesentliche zurückwirft.
00:21:58: also das ist tatsächlich Teil des Spieles Und ich sag mittlerweile in jedem Studiengang Also da habe ich mich als Professor auch verändert Ich finde es komplett Zeitverschwendung, irgendwelche Trockenübungen zu machen.
00:22:11: Sobald die theoretische Befähigung da ist geht's darum etwas zu entwickeln was wirklich zur Umsetzung gebracht werden soll.
00:22:19: alles andere ist sinnbefreit.
00:22:20: deswegen sollen Projekte entwickelt werden die umgesetzt werden sollen Unternehmensmodelle entwickelt werden sie umgesetzt wird und wenn ich von den Studis selbst dann von dritten.
00:22:33: also soweit muss das gehen.
00:22:35: Und wie gesagt letztes Semester, wo wir da gemeinsam unterwegs waren.
00:22:40: Da hatte ich tatsächlich auch einen Aha-Effekt.
00:22:42: Das gebe ich hier noch zum Besten.
00:22:44: Der hat ein Studierender der eigentlich komplett fachfremd war und bei uns mitgemacht hat.
00:22:51: Ein Business Model entwickelt.
00:22:53: das war wirklich gigantisch!
00:22:55: Er hat tatsächlich haptische Produkte mit digitalen Produkten so verbunden dass er den Markt international bestücken kann und hat in einer erstklassigen Ausarbeitung wirklich präsentiert, was er vorhat, wie es vorhat.
00:23:13: Und das war eine glatte Eins Null mit Sternchen sonstwas... Da kam dann nach der Präsentation zwei Stunden später nochmal zurück, wenn andere präsensiert haben.
00:23:24: Er trennende Augen gehabt und er gesagt, er wollte sich noch mal bedanken bei uns für das, was wir ihm hier gegeben haben, dass er jetzt weiß wer er ist wo ihn will und was er machen will.
00:23:34: Und das ist natürlich schon eine wunderschöne Geschichte, weil solche Gründer-Persönlichkeiten, gründerinnenpersönlichkeiten glaube ich brauchen wir und dass es das schönste dann Beitrag leisten zu dürfen in der Lehre.
00:23:47: Wunderbar!
00:23:48: Jetzt aber mal so die Nagelprobe.
00:23:53: ein vielleicht ein Gedankenexperiment oder Vorstellung.
00:23:56: Ein Gründerstütz in der dritten Finanzierung so unter also kam raus aus eurem Masterkurs hat jetzt Businessmodell, wo anscheinend funktioniert am Markt.
00:24:09: Sitzende dritten Finanzierungsrunde.
00:24:11: der Investor will Wachstum und zwar schnell.
00:24:15: genau jetzt kollidiert das mit dem was der Gründer sich einmal vorgenommen hat in eurem Studiengang.
00:24:23: Was hilft ihm in diesem Moment wirklich?
00:24:26: Sei da mal wirklich ehrlich zu uns.
00:24:31: Ich sehe jetzt gerade den Konflikt mich, den du vielleicht konstruieren möchtest.
00:24:36: Der Konflik liegt darin.
00:24:37: es geht um vielleicht zwanzig Millionen die er braucht.
00:24:41: Die normalen Investuren von venture capitals business angels
00:24:45: etc.,
00:24:47: die sagt mal unsere alte Schule die sagen ich will Wachstum schnelles Wachstem ja wiederlegt quasi paar Dinge aufgrund dessen, dass er bei euch eine Einstuhl bekommen hat und sagt so sinngemäß das und das müssen wir in deinem Modell ändern.
00:25:06: Ansonsten gibt es die zwanzig Millionen nicht mehr.
00:25:09: und diese Änderungen kollidieren genau, ich sage mal mit diesen UN-Nachhaltigkeitsdingen.
00:25:17: was hilft diesem Gründer tatsächlich standhaft zu bleiben aus deiner Meinung?
00:25:27: Ich sage mal, meine These wäre da hinten doch wieder sehr viel.
00:25:31: Ich sage es mal ins normale... ich brauche Kapital was ja verständlich ist um meine Idee und meine Vision umzusetzen.
00:25:41: Und das sind einer davor die jetzt nicht so geprägt sind wie wir zwei vielleicht aus dem Herr Hummerditzmann-Synheemund nicht.
00:25:50: Was hilft da wirklich diesen Gründer?
00:25:52: Also jetzt versteh' ich was du meinst.
00:25:54: Zunächst muss ich mal vorweggeschicken, wir sind nicht gegen Wachstum sondern im Gegenteil Impact Entrepreneurship bedeutet aus unserer Sicht Geschäftsmodelle zu entwickeln die auch wirklich global skalierbar sind.
00:26:06: Deswegen ist es ein Global Dynamics International Master das heißt schnell und weit die Welt zu erreichen mit etwas, was gut ist, empfinden wir auch als sinnvoll.
00:26:17: Und wenn man damit noch richtig viel Geld verdient, das ist noch besser weil dann wird man nämlich nachgeahmt und das Gute verbreitet sich noch viel mehr.
00:26:25: Das ist das Schöne am Wettbewerb.
00:26:27: also dass man vorweg geschickt aber wenn ich jetzt einen Investor-Formier sitzen habe eine Investorenformier sitzen hab sie sagt hey Dein Impact interessiert mich gar nicht mehr so, sondern ich will jetzt nur noch das Geld sehen was ja bei vielen der Fall ist.
00:26:41: Dann sind das in der Regel Leute die sagen Ja gut dann bist du der falsche Investor.
00:26:45: also diese dieses Selbstbewusstsein muss man auch haben und sagen Du unser Ziel ist und bleibt das und dass Unser Ziel ist nicht, maximales Geld zu verdienen.
00:26:56: Sondern unser Ziel ist diesen maximalen Impact oder diesen optimalen Impact.
00:27:01: Maximal muss er auch nicht immer sein wenn.
00:27:04: man muss sich auch noch selbst, sag ich mal betrachten was kann man überhaupt leisten und wie kann man skalieren?
00:27:10: Wenn man eine Familie hat und auch ein anderes Leben als nur Gründen.
00:27:15: Und dann kommen die auch so weit und sagen das ist und bleibt unsere Unternehmensvision können wir leider nicht kaputt machen durch jetzt deine zwanzig Millionen.
00:27:25: Und dann geht man weiter auf die Suche und sucht eben Leute, die sagen ja da gehen wir mit einher oder dann versucht man sich ein anderes Business Model zu überlegen.
00:27:35: also das Schöne ist ja das Ziel ist den Impact zu erzeugen und um den Impact zur Erzeugung entwickeln wir Business Models und wenn diese business models nicht fliegen kann man sie ändern, aber das Impact-Ziel bleibt dasselbe.
00:27:49: Das heißt die Motivation bleibt dieselbe.
00:27:51: Wenn ich kein Investor finde für dieses Business dann habe ich trotzdem das Impact Ziel.
00:27:56: Dann überlege ich mir weiter wie kann ich es denn anders erreichen?
00:28:00: Also das ist etwas.
00:28:02: ob das so funktioniert habe ich noch keine Erfahrung weil wir gesagt da müssten wir tatsächlich mal ein paar Jahre danach anschauen weil das sind ja meistens so Finanzierungsrunden nach zwei drei vier Jahren die dann da kommen würden.
00:28:17: Aber ich sage mal ganz salopp, wenn ich weiß wer ich bin, wenn Ich weiß was ich glaube, wenn nicht weiß was meine Berufung ist und vor allem auch entdeckt habe das Geld ein Werkzeug ist und nicht das Ziel Das ist ja dieser Wertimonismus der ethisch Ein Fehlschluss in der BWL ist, es geht nicht ums Geld.
00:28:40: Es geht immer darum etwas zu verändern und wenn ich diese Veränderung im Vordergrund behalte weil ich dazu berufen bin dann denke ich mal dass man auch in solchen Finanzierungsrunden sagt ja danke fürs Gespräch!
00:28:52: Ich such mir andere.
00:28:55: Sehr spannend also so...es geht ja letztendlich und das finde ich das spannende an eurem neuen Master um die Haltungsfrage.
00:29:06: Exakt, ja.
00:29:08: Und das ist ja das, seitens mal könntest du auch meine Vita... ...wo ich hier auch in meiner Praxis lebe und der Nehmepraxis.
00:29:18: Es geht um die Haltung und um die Verantwortung.
00:29:20: Das gekoppelt noch mit der Lebensvision oder der Berufungsmatrix finde ich absolut spannend!
00:29:31: Auch das neue kann euch da nur beglückwünschen Selbst in meinem Alter gerade wieder Lust, bei euch zu studieren.
00:29:39: Ja bitte!
00:29:40: Schreibt die Eile.
00:29:42: Scheitert an der englischen Sprache bei mir, weißt du ja.
00:29:46: Jetzt mal ein bisschen zu dir.
00:29:47: In deinem Forschungsprobefil steht neben Wertemanagement und Digitalisierung etwas das man an einer Business School auch nicht erwartet.
00:29:58: Christliche Spiritualität und spirituelle Intelligenz.
00:30:03: wie kommt das dorthin und wie reagieren deine Kollegen oder deinen Umfeld darauf?
00:30:09: Du hast ja gerade auch schon im Podcast in der Joghurt, paar Mal dieses Wort Spiritualität in den Mund genommen.
00:30:17: Kannst du vielleicht unseren Zuhörer noch mal ein bisschen so die den Unterschied aus deiner Sicht zwischen Spiritualität und Religionen vielleicht auch einmal darlegen?
00:30:27: Also Religionen bilden auf jeden Fall empirisch ab, wie unsere Welt funktioniert.
00:30:32: Wir haben ungefähr thirty-three Prozent der Weltbevölkerung die christlich inspiriert sind.
00:30:36: also diese christliche Spiritualität fast täglich mitkriegen Ob sie jetzt an Jesus glauben oder nicht, ist da zweitrangig.
00:30:44: Sondern diese Spiritualität die berührt... Sie guckt unser Land an!
00:30:48: Also unser Grundgesetz ist christlich inspiriert.
00:30:51: Die bayerische Verfassung ist ganz klar christlich formuliert und von Christen ausgedacht.
00:30:57: Was da drin steht habe ich übrigens ein Eiter drauf geschworen Und ich liebe die bayerischen Verfassung.
00:31:02: Es ist also ein leichtes für mich das umzusetzen.
00:31:05: Das sind Dinge, die unsere Gesellschaft prägen.
00:31:07: Wir feiern Ostern, Weihnachten, was es sich gibt, Pfingsten und so weiter... Also das ist etwas, was einfach da ist.
00:31:16: Fünfe zwanzig Prozent der Weltbevölkerung sind Muslime auch in verschiedenen Schattierungen, ich spreche da jetzt von Welternschauungen, dann Hindus und Buddhisten und dann hast du schon fünfe achtzig oder vierhachzig Prozent der weltbevölgerung abgedeckt und weißt okay wie ticken die denn eigentlich?
00:31:33: Das heißt dass es schon mal Aus meiner Sicht ganz wichtig, dass wir auch uns dazu bekennen und nicht in diesem Wolken-Kuckuxheim der scheinbaren Neutralität uns bewegen.
00:31:43: Weil niemand ist neutral!
00:31:45: Selbst die Aussage ich bin neutral ist eine Weltanschauung.
00:31:49: also das ist wirklich spannend und was wir machen müssen es uns professionell selbst betrachten zu können.
00:31:57: Also, ich bin christlich aufgewachsen.
00:32:00: Ich hatte einen Pfarrers-Unkel gehabt.
00:32:03: der hat mich natürlich inspiriert und deswegen bin ich auch ein gläubiger Mensch geworden christlicher Mensch.
00:32:10: Bin dankbar dafür weil das ist eine Ressource die ich in vielen Umfeldern nutzen kann.
00:32:15: also das prägt mein Menschenbild es präght auch meinen Studierenden Bild also jedem... ich begegne jeden Menschen mit dem Respekt auf Augenhöhe weil sie alle geschöpft für Gottes sind und egal was sie glauben, welche sexuelle Orientierung sie haben.
00:32:32: Was sie gut oder schlecht finden.
00:32:34: Sie sind genauso wertvoll wie ich auch.
00:32:37: Und deswegen muss ich ihnen auch so begegnen.
00:32:38: also das macht schon etwas mit einem.
00:32:41: Das ist mal das eine!
00:32:42: Und dann der Punkt wenn man sich anschaut was unsere freiheitliche Gesellschaft ein Jahr ausmacht die ist zutiefst christlich fundiert.
00:32:51: Also die ganze soziale Marktwirtschaft die viel zu wenig gelehrt wird übrigens auch an unseren Hochschulen.
00:32:58: Die ist ja, sag ich mal eine christliche Erfindung kann man schon quasi sagen.
00:33:02: und wenn wir über den Freiburger Kreis anschauen und die Überlegungen wo unser Liberalismus herkommt dann war das die Grundfrage, die die Leute da umgetrieben hat während dem Zweiten Weltkrieg und der Verfolgung durch Hitler auch noch, die haben sich ja Sachen ausgesetzt.
00:33:19: wie muss denn etwas gestaltet sein, dass sich ein Mensch wirklich echt frei für Jesus entscheiden kann.
00:33:25: Und da kommt dieser Liberalismus eigentlich her.
00:33:29: und dann die Verbindung mit dem Sozialen.
00:33:32: also das ist wirklich eine ganz spannende Geschichte.
00:33:34: Also ich habe da überhaupt kein Problem das Transparenz zu machen weil ich glaube professionelle Lehrpersonen müssen sich transparent machen Weil nur so können die Studierenden dann selbst einordnen ja Will ich das jetzt glauben oder annehmen?
00:33:53: Deswegen brauchen wir eigentlich Lehrpersonal, dass sich da transparent machen kann.
00:33:58: Dass er auch keine Probleme hat und es auch in einem Streitgespräch öffentlich im Diskurs steht.
00:34:04: Weil das ist gute Lehre, dass Studierende selbst entscheiden und selbst entdecken was richtig ist.
00:34:10: Was für sie richtig ist!
00:34:12: Das muss nicht das sein, was ich jetzt verrichtig halte.
00:34:16: Also ich hab da natürlich oft auch Unverständnis entdeckt, aber das ist meistens dem geschuldet dass Menschen in der voraus einen im Gehorsam glauben sie müssten dieses Neutralitätspostulat wirklich vergötzen und das ist ein völliger Quatsch.
00:34:38: Ich bin Ethiker von dem er weiß sich.
00:34:41: es gibt keine neutrale Ethik.
00:34:43: jede Ethik ist weltanschaunlich geprägt Philosophische Ethik, ich habe humanistische Ethike.
00:34:48: Ich hab theologische Ethique die kann christlich geprägt sein in verschiedenen Richtungen und ich hab auch muslimische Ethiken usw.
00:34:56: Das heißt diese Dinge müssen auch transparent gemacht werden dass ich dann tatsächlich auch den Studierenden diese Entscheidungsvorheiten nicht abnehme und sage ja Utilitarismus ist das einzige was zählt der Gewinn und wir machen ein paar Return an Invest Betrachtung und da wissen wir was die beste Entscheidung ist.
00:35:15: Das wäre Quatsch, das wär tatsächlich ein sehr verkürztes Weltbild.
00:35:20: Deswegen müssen wir das eine leeren und das andere auch.
00:35:24: Irgendwo ist dein Ton jetzt leiser geworden?
00:35:26: Ehrlich?
00:35:27: Ja!
00:35:29: Das ist erstaunlich.
00:35:34: also ich habe nichts verändert.
00:35:36: Jetzt wird's wieder lauter
00:35:37: Dann muss ich mal näher hin.
00:35:39: Ich muss mal einen Mikro besser.
00:35:41: So
00:35:42: Alles gut, jetzt ist wieder ein guter Rand
00:35:45: Genau.
00:35:45: Ich
00:35:46: komme nochmal zurück auf den Begriff spirituelle Intelligenz, so wichtig kennen und auch verstanden haben.
00:35:53: ist das bei dir jetzt kein former Begriff sondern eher eine Kompetenz die man entwickeln kann?
00:36:00: richtig da richtig verstanden?
00:36:02: Ja die spirituelle intelligenz ist tatsächlich ein Forschungsthema dass absolut klasse ist weil es wirklich die metaphysischen Ebenen berührt, die den Menschen ausmachen.
00:36:16: Also jeder hat diese spirituelle Intelligenz und das ist der Grund warum wir auch die Frage nach dem Warum stellen.
00:36:24: Das ist eine Binsenweisheit.
00:36:28: Wenn ich die Frage nach dem Warum stelle, dann komme ich zu Innovationen und das ist im Endeffekt der Kerntreiber für Innovation, dass ich frage ja warum mache ich denn das überhaupt?
00:36:37: Warum sollten wir es so machen?
00:36:39: Warum machen die anderen das denn so?
00:36:41: Ist das denn sinnvoll?
00:36:42: Können man das nicht anders macht als diese Sinnfrage zu beantworten.
00:36:49: Das ist das, was sich dann in Religionen und Weltanschauungen widerspiegelt – dass es das, wat wir mit der spirituellen Intelligenz versuchen zu betrachten und auch zu professionalisieren und zu schauen okay wo kann das denn wie eingesetzt werden?
00:37:02: Wie kann des denn mit Diversität und Innovation verbunden werden?
00:37:07: Das eine absolut spannende Forschungsfrage!
00:37:09: Und da gibt's natürlich auch verschiedene Perspektiven.
00:37:14: Wenn ich selber Christ bin, kann ich natürlich christliche Perspektive am besten beleuchten.
00:37:18: Deswegen gibt es da auch von mir spirituelle Intelligenz.
00:37:25: in der Managementpraxis haben wir das glaube ich genannt.
00:37:27: Das war mein erster Buchbeitrag wo ich dann auch wirklich versucht habe mal darzulegen wie jetzt
00:37:36: diese
00:37:37: Inspiration bei mir zustande kommt und im christlichen Bereich zustande kommen, was das ausmacht.
00:37:45: Weil Leute die jetzt beispielsweise muslimisch geprägt sind müssen das auch verstehen wie die christen ticken wenn sie mit denen zusammenarbeiten wollen.
00:37:52: Und andersrum genauso.
00:37:54: also das sind so Dinge.
00:37:56: momentan bin ich dabei zu erforschen was KI über spirituelle Intelligenz sagt.
00:38:03: Also ich bin gerade dabei zu verproben.
00:38:07: Also mittlerweile habe ich dreiundvierzig verschiedene Large Language Models durch.
00:38:12: Stellt ihr immer die gleiche Frage, was spirituelle Intelligenz ist?
00:38:15: In welchen religiösen Umfeldern sie wie gelebt wird und welchem Beitrag Sie in der Organisationsentwicklung leisten können.
00:38:24: Es ist total spannend zu sehen, wie schon allein die kulturellen Training-Daten unterschiedliche Antworten generieren Und was dann da zum Schluss rauskommt.
00:38:35: Echt spannend.
00:38:36: Es ist ein Forschungsfeld, das mich fasziniert und dass natürlich auch Organisationsentwicklung theoretisch höchst relevant ist mit Erfolgsfaktoren, Projekt für Führungskräfte.
00:38:51: Sollten wir mal einen extra Podcast machen?
00:38:55: Ich beschäftige mich auch mit dieser Frage, also wie KI-Agenten soziale Systeme beeinflussen oder gesamte Gesellschaft in Zukunft.
00:39:04: Oder Organisationsentwicklungen auch.
00:39:06: Ich spring dann mal gleich zum Thema KI her, da hatte ich nämlich auch ein Block fünf hier vor weil ihr auch viele Hochschulen diskutieren ja noch ob Studierende KI benutzen dürfen und du sagst sie müssen.
00:39:22: Warum bist du da so zu entschieden?
00:39:25: Ihr habt ja glaube auch KI-Modelle für die Entwicklung von Geschäftsmodellen integriert in eurem Korrektum.
00:39:34: Ja, also das ist und bleibt eine umstrittene Frage.
00:39:38: Also wir sind ja selbst auch mitten in dieser großen Transformation drin im Lehrbetrieb.
00:39:43: alle Unis und Hochschulen der Welt haben diese Fragestellungen.
00:39:48: Und man muss da wirklich unterscheiden, es gibt Basiskompetenzen die muss man erst mal ohne KI erlernen.
00:39:54: das ist so.
00:39:55: aber ganz viel funktioniert mit KI viel besser.
00:40:01: und vor allem wenn ich dieses Vielfalt der verschiedenen KI Tools entsprechend zur Anwendung bringe und die professionelle Reflektiere das ist denke ich eine Kompetenz in Future Skill das Studierende drauf haben müssen.
00:40:14: Die müssen verstehen wie diese Technologie funktioniert, wo die Grenzen sind, wofür sie wirklich richtig einsetzbar sind und wie ich sie gestalten muss dass sie verantwortungsvoll eingesetzt werden kann.
00:40:27: Und es geht nur indem ich sie tatsächlich benutze.
00:40:30: Deswegen muss man in verschiedenen Kontexten jetzt beispielsweise in dem Master auch von Anfang an... Das ist immer ein Masterniveau da bringen die Studis ja schon einiges mit muss man verschiedene Large Language Modelle auch benutzen.
00:40:44: Also ich gestalte das so, wir haben ganz viele verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen die unseren Korsett anlegen in Deutschland dass die sinnvoll finde.
00:40:55: aber wir müssen den Weg finden wie man diese Sachen trotzdem leeren kann.
00:40:59: deswegen benutze ich gerne offline large language models, open weights die wirklich auch runterladbar sind und auf dem eigenen Rechner betreibbar sind.
00:41:08: Das ist schon mal eine Basiskompetenz für Studierende dass sie auch mal datenschutzgerecht offline arbeiten können mit Dingen.
00:41:16: Und da müssen Studies immer mindestens LLMs also large language Models aus drei verschiedenen Kulturkreisen mit den gleichen Fragestellungen ausprobieren und dann reflektieren welche Sachen sie wirklich nutzen können was vielleicht nicht so sinnvoll ist oder in welchem Bereich man dieses Ladschlägenbildschmottel einsetzen sollte.
00:41:37: Und das ist eine Geschichte, die ganz wichtig ist weil dadurch die Studierenden lernen dass etwas mit ihnen gemacht wird.
00:41:46: Also dieses kognitive Offloading versuchen wir auszuschalten.
00:41:50: durch Reflexion und soziale Integration, bevor diese Large Language Models benutzt werden und durch die reflektion der Ergebnisse und dem Einbau in Gesamtergebnisse, die auch in Gruppen erarbeitet worden ist, versuchen wir dann tatsächlich die professionelle Nutzung von diesen Large Language Model zu lehren.
00:42:09: Und es funktioniert relativ gut ist natürlich auch ein Aufwand, mehr Aufwand in der Lehre.
00:42:15: Weil du musst den Studis zeigen wie lässt sich das Zeug installieren mit welchen Endgeräten Bring Your Own Device ist da aus meiner Sicht das wichtigste kannst benutzen.
00:42:26: und wir nehmen dann natürlich Laptops die die Studis dabei haben.
00:42:31: Das ist schön wenn die eine dezidierte Grafikkarte drin haben aber manche haben sie nicht.
00:42:35: ja dann switchen wir eben aufs Handy.
00:42:38: Die haben meistens wirklich erstaunlich, was die verteure Handys mitbringen.
00:42:44: Und da laufen diese Dinge auch schon gut und muss man natürlich vorab selbst ausprobiert haben und auch Rahmenbedingungen schaffen habe ich eine kleine Regelwerk entwickelt das die Studis dann auch gezeigt bekommen dass sie einhalten müssen.
00:43:03: also da steckt schon mehr dahinter als jetzt Man muss halt irgendwie KI benutzen, sondern man muss es sich genau didaktisch überlegen wo ergibt Sinn um welche Kompetenz zu stärken und wie dann zu einem bestimmten Ziel zu kommen.
00:43:17: Und das machen wir gerne und ich glaube dass das notwendig ist weil sich die Welt schon verändert hat.
00:43:25: also es ist sinnbefreit jemand der das kleine einmal eins schon lang kann zu sagen du darfst keinen Taschenrechner benutzen.
00:43:34: Er weiß wie der Taschenrechner funktioniert.
00:43:36: Er weiß, wie das kleine einmal eins funktioniert er kann es auch und dann darf er jetzt auch den Taschen rechner benutzen.
00:43:43: also Es ist völliger Quatsch diese Dinge auszuschließen.
00:43:47: Wichtig ist aber eben die zu begleiten und dafür zu sorgen dass auch ein Kompetenz Gewinn Mehrwert zum Schluss da ist.
00:43:56: Das ist das was wir als Lehr Profis entsprechend gestalten müssen weil du es angesprochen hast.
00:44:04: Wir nutzen jetzt in dem Master auch, haben wir auch im letzten Semester verprobt, iCompreneur das ist natürlich wunderbar.
00:44:14: wenn ich Spezial KI Tools habe die viele dieser Dinge die wir früher mit der Hand am Arm und mit Interviews und sonst was gemacht haben automatisiert abbilden da kann ich ja viel viel besser, sage ich mal, Marktgängigkeit prüfen.
00:44:30: Da kann ich viel schneller bestimmte Dinge entwickeln und so funktioniert jetzt die Welt!
00:44:35: Wenn ich gründe dann stehe ich nicht da mit einem Blatt Papier allein und mit ein paar Leuten sondern ich habe diese Tools alle und ich muss sie perfekt benutzen können damit ich die Geschwindigkeit kriege, die auch alle anderen Gründerinnen und Gründern haben.
00:44:50: deswegen müssen wir diese Tools lehren, benutzen integrieren Dabei natürlich auch unsere rechtlichen Rahmenbedingungen beachten.
00:45:01: Was heißt das jetzt aber auch, setz mal konkret Verprüfungen?
00:45:04: Weil ein Bestatteil ist ja eines Masterstudiengangs, dass die studierende Prüfung ablegen müssen.
00:45:11: Es geht dann letztendlich nicht mehr um die reine Wissensvermittlung sondern ich sage es mal wie prüft ihr?
00:45:17: oder... Speziell gefragt, wie prüft man Persönlichkeit?
00:45:21: Weil der Hauptfokus liegt ja an der Persönlichkeit am Verhalten und den Haltungen.
00:45:27: Prüfte das auch ab oder nur rein?
00:45:31: oder wie laufen die Prüfungen ab?
00:45:33: Also, die Haltung von einer Person geht mich gar nichts an.
00:45:36: Ich helfe dabei sie zu entwickeln.
00:45:39: aber wie sie zum Schluss dann da ist und in welche Richtung jemand denkt das ist nicht meine Aufgabe sondern ich.
00:45:46: meine Aufgabe ist die Menschen die Freiheit zu führen in die wissenschaftliche Freiheit genauso wie in ihre persönlichen Freiheit.
00:45:55: Sieht die Prüfung in dem Fall ein wunderbar kleiner Master, wo man auch wirklich sich Zeit nehmen kann.
00:46:00: Auch in Prüfungskontexten sieht die Prüfung so aus dass die Studierenden zeigen was sie tatsächlich an Ergebnissen produziert haben, die umgesetzt worden sind oder umsetzbar sind.
00:46:12: und Da fühlen wir dann den Studierenden auf den Zahn, also die zeigen etwas und wir sprechen mit denen.
00:46:18: Und dann findest du ganz schnell raus ob das einfach nur was es ich K.I Show ist, die da abgezogen wird oder ob jemand tatsächlich basierend auf seiner Persönlichkeit, auf dem was er entdeckt hat von sich selbst und auch dem Kontext für den er entwickelt hat tatsächlich etwas entwickelt hat, was er versteht.
00:46:40: Was sie versteht und was tatsächlich auch umsitzbar ist.
00:46:44: Und deswegen haben wir da kein Problem vor allem weil der Entwicklungsprozess für das Ergebnis, der wird ja gekocht.
00:46:52: ich sehe ganz genau welcher Studierende sich wie in welchem Bereich beschäftigt, entwickelt investiert usw.
00:47:00: Da ist es eine einfache Geschichte Kompetenz zu prüfen.
00:47:04: wenn's natürlich dann Im Studiengänge geht, wo du... was hast ich?
00:47:09: Fünfhundert Studis drin hast und du brauchst irgendeine schriftliche Geschichte.
00:47:13: Da wird es natürlich dann schwieriger.
00:47:17: Wie viele Studierende habt ihr im Schnitt pro Semester?
00:47:21: Also in dem Master haben wir ungefähr fünfzehn.
00:47:25: Sie sind immer so... die wir zulassen, dann haben wir noch acht, neun Zehen.
00:47:33: Die aus dem Ausland kommen von unseren Partnern, die zusammen mit den anderen in dem Kurs drin sind.
00:47:40: Das ist eine sehr, sehr überschaubare Anzahl und das macht auch dieses Studienprogramm aus.
00:47:46: also MIT hat keine bessere Betreuung als wir jetzt hier in diesem Master.
00:47:51: Das is wirklich ein echtes Geschenk sag ich mal dass man es auch so machen kann.
00:47:58: Du hast doch im Vorgespräch gesagt, ihr habt über dreihundert Bewerber.
00:48:02: Das ist richtig ja!
00:48:04: Die werden aber natürlich ein NC-Masterstudiengang für den wir sprechen.
00:48:08: da werden nur die besten genommen.
00:48:10: also du musst schon mal die Topnoten haben.
00:48:12: dann musst du als jemand aus dem Ausland nachweisen können dass du A zwei Deutsch kannst und zwar nicht nur auf dem Papierchen sondern das wird wirklich geprüft.
00:48:23: Also es gibt verschiedene Hürden die natürlich Bewerberzahl von den Zulassungsfähigen hier massiv einschränkt.
00:48:33: Also zum Schluss von diesen, äh, dreihundert, sieben und achtzig haben wir glaube ich knapp siebzig gehabt die man tatsächlich zulassen könnte.
00:48:41: Und dann kommen weitere Beschränkungen dazu.
00:48:45: Nachdem es ein NC-Studiengang ist, ist es in Deutschland so, dass du nur eine bestimmte Anzahl von nicht EU Ausländern hinzulassen.
00:48:52: Also das ist eine ganz komplizierte Geschichte.
00:48:54: schlussendlich und insgesamt führt dich dazu, dass wir so ne kleine aber feine wirklich gut selektierte Truppe für den Leuten zusammenkriegen.
00:49:06: Mal eine spitzfindige Frage wie wollt ihr skalieren mit diesem Master?
00:49:18: Ich freue mich natürlich, wir überlegen was wir da machen können und ob wir dann noch nie mehr erreichen können indem wir Rahmenbedingungen ändern.
00:49:27: Also vor allem rechtliche.
00:49:28: der NC beispielsweise ist ein begrenzender Faktor.
00:49:32: also da denken wir drüber nach und diskutieren auch darüber.
00:49:36: man kann diese Dinge beliebig multiplizieren aber du brauchst halt immer eine Gruppengröße.
00:49:41: Ich würde mal sagen, mehr als dreißig Leute sollten in so einem Lehrprogramm nicht gleichzeitig drin sein.
00:49:50: Das heißt, pro Dreißig-Leute bräuchte es immer eine Lehrperson die eben diese Acht-I-Dedaktik umsetzt?
00:49:58: Ich meine da eigentlich... ich sage es mal klar, das ist mit der Buchzähne oder Maximal-Dreißig finde ich sinnvoll mit der Lehrdendaktik.
00:50:05: aber Wie kann man das weltweit skalieren, also dieses Masterprogramm?
00:50:14: Lies das Deep Impact Teaching mit AI-Ditactics und setzt es in deinem eigenen Master um.
00:50:23: Also ich finde es so faszinierend.
00:50:28: Haben wir uns fast wieder schon bei der Schlussrunde?
00:50:30: da habe ich so kurze Fragen und ich bitte auch zum Schluss kurze Antworten.
00:50:36: sind vier Fragen und bitte dich darum deine kurze Antwort.
00:50:41: Die erste Frage, ein Buch das dein Denken über Wirtschaft verändert hat?
00:50:48: Die Bibel!
00:50:53: Außergewöhnliche Antwort sehr schön gefällt mir gut.
00:50:57: Zweite Frage, Ein Wort dass in der Wirtschaftssprache fehlt.
00:51:07: Endlich habe ich dich mal sprachlos gemacht.
00:51:09: Ja,
00:51:09: jetzt hast du mich komplett sprachlose gemacht.
00:51:12: Diese spirituelle Fundierung von Entscheidungen vielleicht das ist etwas was ich sehr selten finde.
00:51:20: Sehr gut.
00:51:22: Wird die Frage geworden?
00:51:23: Erkennst Du einen Menschen mit Wirkung
00:51:28: an den Dingen die umgesetzt worden sind, an den Früchten?
00:51:34: und letzte Frage Was möchtest Du einen zwanzigjährigen mitgeben?
00:51:40: in einem Satz vielleicht.
00:51:44: Find your dream, live your dream!
00:51:48: In der Reihenfolge.
00:51:50: Okay.
00:51:51: Harald, jetzt vielen Dank für deine Zeiten und für deine Offenheit.
00:51:55: was ich mit dieser Reihe mitnehme ist die Reihen Folge also erster Mensch.
00:52:03: stammt das Modell nicht anders herum?
00:52:06: Das klingt einfach aber fast alles in unserer Wirtschaft andersherum gebaut.
00:52:13: und wenn Sie mehr über den Master Managing Global Dynamics an der Technischen Hochschule Würzburg, Schweinfurt wissen möchten wir verlinken alles in den Show Notes.
00:52:26: Ich verlinke auch ein neues Buch damit herausgeber das Haar halt.
00:52:31: jetzt glaube ich im ein-zwanzig September raus gebt unten in show notes.
00:52:36: haald hat auch gesagt wenn ihr Informationen wünscht zu dem Masterstudiengang oder zu einzelnen Dingen darf man ihn gerne ansprechen, auch da verlinke ich die Kontaktadressen.
00:52:48: Denn Menschen mit Wirkung ist ein Podcast von Impact for Entrepreneurship.
00:52:53: Wenn Ihnen diese Folge etwas gegeben hat empfehlen Sie uns gerne weiter am besten jemandem der gerade vor einer unternehmerischen Entscheidung steht.
00:53:04: Ich bin Michael Deck.
00:53:05: bis zum nächsten Mal.
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